Donnerstag, 30. September 2004

seelenverwandschaft?

um euch mal auf ein anderes thema zu bringen....
 
ich weiss nicht ob euch das schon mal gefragt habe, aber mich pers철nlich besch채ftigt das jetzt schon etwa 5 jahre
 
mal zum hintergrund:
ich habe vor etwa 5 jahren mal jemanden kennengelernt, mit dem ich mich auf anhieb gut verstand. er war wie meine zweite h채lfte. ich musste nie erkl채ren, wie ich was meinte, er wusste es einfach!
er war einer dieser leute wo man das gef체hl hatte, man sieht in einen spiegel.
und was man f체hlte, f체hlte er auch er und was er f체hlte f체hlte man selbst dann auch.
hmm, ich musste nur an ihn denken, schon leuchtete das display vom handy auf und er schrieb er musste grade an mich denken
oder ich kam zeitgleich mit ihm online. und wir schrieben synchron immer das gleiche im messi..manchmal x-mal hintereinander.
er hatte die gleichen zukunfstvorstellungen wie ich, teilte meinen humor, hatte nahezu die gleichen erfahrungen gemacht im leben, durchwanderte die gleichen phasen, so unglaublich das klingt.
wir konnten stunden (wirklich stundEN) telefonieren,. ohne wirklich neuigkeiten dazu haben zu m체ssen. wir ham nur pausen gemacht um zu schlafen, danach gings weiter mit dem  oder .
das krasseste was uns passiert ist- da waren wir in einer unterhaltung im icq.
und er wusste immer wovon ich sprach ohne dass ich es erw채hnen musste.

ich meinte:
"mir fehlt was.... es war so gut  manchmal, weiss man erst wie gut etwas war, wenn man es nicht mehr hat... und es fehlt mir ganz dolle schrecklich!"
 
und er schrieb:
"was? h채h? was meinstn?
[pause]
maltesers?"

und ich sprach von maltesers... mal ehrlich, wer kommt bei soner beschreibung darauf, dass ich von maltesers [naschen] spreche? wir hatten das thema bis dato ewig nicht und es gibt ewig viel süßkram nach dem ich süchtig bin, es hätte eigentlich alles sein können
 
danach meinte ich, ich hol mirn aluhelm der mich vor seinen gedankenlesek체nsten sch체tzen sollte und dachte dabei an signs... und er schrieb als antwort: "ah! genau wie in signs!"
dann haben wirn test gemacht... mit zeugen. ich sollte mir ne zahl ausdenken -irgendeine...es gab nicht mal ne einschr채nkung von wegen 1-10 oder so- und er wollte sie raten.
ich dachte erst an die 7 -- aber das w채r zu einfach gewesen, also suchte ich mir die 2 aus und meinte zu ihm: ok ich bin soweit.
und er schrieb: hmm ok ne zahl zwischen 1 und 10?! ...... 7!.... NEIN HALT!! 2 !
 
irgendwann erfuhr ich, dass er in mich verliebt war. hmm, aber ich hatte n freund. ihm hatte er sich anvertraut, daher wusste ich nur davon.
als och mit dem freund auseinander war, merkte ich wie es besagtem "messi-freund" immer schlechter ging und ich ahnte dass es damit zusammenhing, dass er mehr von mir wollte als nur freundschaft.
ich brachte ihn dazu es mir zu sagen, weil ich dachte es w체rde f체r ihn dadurch auch ne riesen last von den schultern genommen werden, wenn er dieses geheimnis endlich los w채re- aber es machte alles schlimmer. er wollte mit mir zusammen sein. -nur ich lehnte ab
aus zwei gründen: er ist 4 jahre jünger als ich (das spielte damals leider ne große rolle für mich) und: er war so dermaßen schüchtern, dass wir uns wohl nie gesehen hätten [davon war ich jedenfalls überzeugt] zumal er zusätzlich noch 4 stunden von mir wegwohnte.
 
inzwischen haben wir seit einem jahr keinen kontakt mehr und er fehlt mir tierisch und ich frage mich sehr sehr oft, ob ich mich nicht falsch entschieden habe. aber ich war nicht sicher damals, ob es dann aus mitleid gewesen wäre- denn ich war mir über meine gefühle zu ihm absolut nicht im klaren. ich hatte ihn immer als sehr guten freund angesehen- aber er liess mir auch kaum zeit meine gedanken zu dem thema zu ordnen
ich frag mich nun, ist er wohl f체r mich der mensch gewesen, nachdem andere ihr leben lang suchen [und ihn oft nicht mal finden] -manche nennen es auch seelenverwandter. und lohnt es wohl nochmal einen neuanfang zu versuchen? halt einfach zu k채mpfen? er w채re dann der erste mensch f체r den ich je gek채mpft h채tte  denn das mit dem an ihn denken... und er reagiert darauf funktioniert komischer weise immer noch. nur dass ich diesmal die reaktionen über andere erfahre. denn zwischen uns zweien ist funkstille.
 
vllt mag mir jemand sagen was er davon h채lt und wie er da reagieren w체rde, wenn er in meiner situation w채re
das w채r lieb

lg, kleene
 

Montag, 27. September 2004

Goldi


futtert sich seinen Winterspeck an

meine Katzen

Bernd Eichingers "Der Untergang" in der Talkshow "Berlin Mitte"

ein film schlägt "wellen" - und wer ihn sieht, denkt noch lange lange nach - wie kann eine mutter ihre 6 wundervollen kinder aus fanatismus kaltblütig ermorden?
 
f체r normale empfindungen nicht nachvollziehbar . . .
und wer den film sehen will, muss mit sehr starken ber체hrungen leben . . .
 
lest einmal, was ich dazu fand:
 
 
VERGANGENHEITSTALK IM ZDF

"Soll man Hitler etwa als Elefant zeigen?"

Von Reinhard Mohr

Hitler auf allen Kan채len: Seit Bernd Eichingers Kinodrama "Der Untergang" medienwirksam angelaufen ist, diskutiert die Nation mal wieder eifrig 체ber ihre unvergangene Vergangenheit. Auch die ZDF-Talkshow "Berlin Mitte" reihte sich gestern Abend mit allerlei prominenten G채sten in die Verwertungskette des F체hrer-Marketings ein.

Literaturkritiker Reich-Ranicki:
DPA
Literaturkritiker Reich-Ranicki: "Nichts konnte der, nicht einmal Auto fahren"
Der Mann ist schon fast 60 Jahre tot, nahezu r체ckstandslos verbrannt - im Kino und Fernsehen aber, in B체chern und Zeitungen scheint er so lebendig wie nie. W채hrend anderswo Tausende von Leichen aus schmutzigen Fluten geborgen werden, Krieg, Elend und Terror herrschen, besch채ftigen sich die Deutschen wieder einmal inbr체nstig mit ihrer Vergangenheit, die nicht vergehen will. Es gibt zwar nichts Neues zu berichten, aber das Altbekannte ist noch nicht von allen erz채hlt worden. Noch hat nicht jeder seine Autobiografie unterm Hakenkreuz verfasst, noch hat nicht jeder wenigstens ein TV-Feature 체ber Hitlers Kinder und G철rings Urenkel gedreht oder wenigstens ein H철rspiel 체ber die Nachkommen eines leibhaftigen KZ-Kommandanten geschrieben. "Hitler ist eine Ikone der Unterhaltungsindustrie geworden", sagt Jens Jessen in der aktuellen "Zeit". "Hitler ist die h채rteste aller Drogen-" Noch besser: eine Partydroge, die Erregung pur produziert. Ein Mythos, ein Label, das immer funktioniert.

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DDP
"Untergang"-Produzent Eichinger: "Es geht um Fanatismus"
Die Nation im Nazi-Grusel. Der geschichtlich verbürgte Horrorfilm ist nach spätestens zweieinhalb Stunden vorbei, man ist betroffen und geht sein Bierchen trinken. Doch damit ist der Untergang nicht zu Ende. Sämtliche Massenmedien sind getränkt mit Bernd Eichingers Hitler-Drama "Der Untergang" - vom "Making of..." in der ARD über Titelgeschichten großer Magazine bis zum Feuilleton der "FAZ". Deren Mitherausgeber Frank Schirrmacher sprach gar von der "zweiten Erfindung des Adolf Hitler" und erhob den Münchner Filmproduzenten zum "großen Künstler", der ein wahres "Meisterwerk" geschaffen habe.

Gestern Abend saß der Künstler bei Maybrit Illner, deren Talkshow "Berlin Mitte" selbstverständlich ebenso Teil des Phänomens ist. Thema: "Hitler im Kino - vom Tabu zum Kassenknüller". Und wieder konnten alle mitreden. Ein besonderes Ärgernis für Marcel Reich-Ranicki, dem schon bald der Kragen platzte, weil außer ihm noch ein paar andere zu Wort kommen wollten: "Ich leide, es sind einfach zu viele Teilnehmer hier!", schleuderte er der für Sekundenbruchteile irritierten Moderatorin entgegen, die am Ende froh sein konnte, dass der berühmte Literaturkritiker die Runde nicht auch noch polternd verlassen hatte. Dabei hatte der Einzige in der Runde, dem man über den Nazi-Terror wirklich nichts erzählen muss, schon zu Beginn die verlogene Debatte um einen vermeintlichen "Tabubruch" auf den Punkt gebracht: "Soll man Hitler etwa als Elefant oder Kamel zeigen?!"

Szene aus
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Constantin Film
Szene aus "Der Untergang" (mit Hitler-Darsteller Bruno Ganz): "Schlechte Kom철die"
Natürlich war er ein Mensch, was sonst, aber das macht es nicht nur Reich-Ranicki, dem Überlebenden des Warschauer Ghettos, so schwer, die Geschichte zu begreifen: "Nichts konnte der, nicht einmal Auto fahren. Nur schwafeln. Aber er hat Millionen in seinen Bann geschlagen und ganz Europa erobert."

Dass "Der Untergang", den inzwischen fast eine Million Zuschauer gesehen haben, gerade das Entscheidende, die Furcht erregende Macht Hitlers 체ber andere Menschen, so wenig plausibel erscheinen l채sst, monierte die Autorin Wibke Bruhns, deren Vater selbst ein Nazi war. "Aus den letzten zw철lf Tagen im F체hrerbunker erf채hrt man nichts Neues", sagte sie. Ohne die ganze Vorgeschichte seit 1933 sei er auch f체r die Vorf체hrung im Schulunterricht nicht geeignet. Er gebe keinerlei "Antwort auf das Ph채nomen Hitler".

Hier nun musste Bernd Eichinger eingreifen, der nicht nur vom ungeheuren Wirbel um seinen Film etwas trunken wirkte und 철fter mal nach den richtigen Worten suchen musste. "Es geht um Fanatismus. Fanatismus f체hrt in den Untergang", lautete seine historisch-didaktische Botschaft. In Pressekonferenzen hatte er dagegen immer wieder betont, er wolle nichts interpretieren. Sein Film spreche f체r sich selbst.

Das aber ist genau das Problem, finden Kritiker vor allem der internationalen Öffentlichkeit. Bemerkenswert "unbemerkenswert" sei das Werk, fand etwa die "New York Times". Andere sahen eine "schlechte Komödie" ("The Independent") oder eine brav, überwiegend eins zu eins nacherzählte Kolportage mit Bruno Ganz in der Hauptrolle, der ebenso tapfer wie letztlich erfolglos versucht, den Führer nachzumachen.

ZDF-Historiker Knopp: Doku über die letzten Tage im Führerbunker geplant
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DPA
ZDF-Historiker Knopp: Doku 체ber die letzten Tage im F체hrerbunker geplant
Bemerkenswert war gestern Abend allerdings, dass trotz erkennbarer Zweifel niemand den Mut aufbrachte, den Film als ästhetisches Produkt offen und direkt zu kritisieren. Der Gegenstand selbst erschlägt womöglich jede substanzielle Kritik. Dabei wissen professionelle Filmkritiker nur zu gut, dass Eichinger stets allenfalls mittelmäßige Unterhaltungsfilme produziert hat, deren filmästhetische Konventionalität auch im "Untergang" an allen Ecken und Enden hervorlugt. So stolz man sich gibt, dies sei nun endlich ein "deutscher" Film zum Thema - was hätte wohl Steven Spielberg aus diesem Stoff gemacht?

Doch selbst Reich-Ranicki - "Der Film ist gut und wichtig" - mochte seine Einw채nde, vor allem die sehr blass gebliebene Darstellung von Albert Speer betreffend, nur nebenbei vorbringen.

Auch Guido Knopp, seit 20 Jahren Produzent schier endloser TV-Dokus über sämtliche Aspekte der Nazi-Epoche (derzeit, kein Zufall, dreht er einen Dokumentarfilm über die letzten Tage im Führerbunker) beließ es bei Andeutungen: Selbstverständlich nutze der Spielfilm jene "künstlerische Freiheiten", die es bei zeitgeschichtlichen Dokumentationen nicht geben könne.

H철flich verschwieg er, was wir sagen d체rfen: Die besten Filme aus dem Hause Knopp, die es nicht allzu sehr auf die musikalisch untermalte Nazi-G채nsehaut abgesehen haben, bieten ohne Zweifel mehr historische Zusammenh채nge und Erkenntnism철glichkeiten als "Der Untergang" - trotz des schnarrenden Hitler-Gebr체lls und der blutigen Selbstmordorgie der bis zuletzt hackenschlagenden SS-Gener채le.

Es blieb J철rg Fischer, einem leibhaftigen Ex-Nazi, der vor Jahren den Ausstieg aus der NPD geschafft hat, vorbehalten, auf die Gegenwart und ihre einschl채gigen Gefahren hinzuweisen. Aber da war die Talkshow schon zu Ende. Das eigent체mlich weltabgewandte therapeutische Selbstgespr채ch der Deutschen aber wird weitergehen. Ein bisschen wie im F체hrerbunker.

Samstag, 25. September 2004

freiwillige amputation?? =S

 
ich hab wie jeden samstag grad wieder ne neue folge von bbc exklusiv gesehen.
diesmal ging es um menschen, die sich freiwillig ihre extremitäten (arme und beine) amputieren lassen wollen!

am meisten betrifft dies wohl die beine. diese leute sind psychisch absolut stabil, weisen keinerlei depressionen oder geisteskrankheiten auf und stehen meist mit beiden beinen fest im leben. sie sind definitiv bei klarem verstand, haben gefühl in beiden armen und beinen und nutzen diese auch, und dennoch haben sie in der regel das gefühl, dass zb ein bein (oder beide) oder ein arm etc. nicht zu ihrem körper gehört und wollen diesen dann freiwillig amputieren lassen, obwohl es absolut gesunde gliedmaßen sind!
 
dieser wunsch entsteht wohl in den meisten fällen schon ganz ganz früh in der kindeheit und sehr oft haben diese menschen in der zeit auch kontakt zu einem amputiertem gehabt. mit der zeit wächst der wunsch dann das bein loszuwerden und zwar oft so stark, dass die betroffenen sich derer selbst entledigen, wenn ihnen die professionelle hilfe verwehrt bleibt.
viele legen sich dann einfach auf die gleise und lassen sich die beine abfahren oder sie fügen sich entzündliche wunden zu so dass sie anschliessend amputiert werden MÜSSEN.
in england gibt es (gab es) eine klinik die das wohl bis vor einiger zeit gemacht hat- amputation von völlig gesunden extremitäten. dies aber auch nur wenn eine jahrelange psychologische behandlung ohne erfolg bei den patienten vorlag und zwei unabhängige psychologische gutachten, welche der amputation zustimmten.
 
jetzt w체rde mich interessieren was ihr davon haltet und wie ihr dar체ber denkt
 

Mittwoch, 22. September 2004

aktion gegen kinderporno

 

Diese Seite gilt der Information und sollte erst gelesen werden. Eine missbr채uchliche Benutzung kann strafrechtliche Folgen haben !!

Hier finden Sie Antworten auf h채ufig gestellte Fragen zu Straftaten im Internet:
 

 

"Surft" die deutsche Polizei in 철ffentlichen Datennetzen, um unter anderem Verbreiter kinderpornografischer Bilder zu ermitteln?

So genannte "anlassunabh채ngige Recherchen in 철ffentlichen Datennetzen" werden seit 1998 speziell vom Bundeskriminalamt durchgef체hrt.

Dar체ber hinaus ermitteln viele Polizeidienststellen aufgrund konkreter Verdachtslagen zu Straftaten im Internet oder wenn ihnen Tatsachen bekannt werden, die Nachforschungen nach m철glichen Straftaten dringlich erscheinen lassen.

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Was tut die Polizei NRW gegen die Verbreitung von Kinderpornografie 체ber 철ffentliche Datennetze?

Neben den sog. anlassunabh채ngigen Recherchen in 철ffentlichen Datennetzen verfolgt die Polizei Hinweise auf Verbreitung strafrechtlich relevanter Inhalte im Internet, d. h. sie f체hrt anlassabh채ngige Ermittlungen durch. Alle Kreispolizeibeh철rden des Landes Nordrhein-Westfalen verf체gen 체ber die daf체r erforderlichen technischen Voraussetzungen. In allen Polizeibeh철rden in NRW stehen Beamtinnen bzw. Beamte auch f체r Ermittlungen im Internet zur Verf체gung.Daneben werden von der Polizei im Bereich der Pr채vention vielf채ltige Informationen f체r Eltern und Multiplikatoren aber auch Kinder angeboten, um auf die Chancen, aber auch Risiken des Mediums Internet aufmerksam zu machen.

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen, hat eine PDF-Datei Brosch체re zum Thema "Kinderpornografie" ver철ffentlicht, die in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt NRW erarbeitet wurde. Diese Brosch체re widmet sich u. a. auch dem Thema "Verbreitung von Kinderpornografie 체ber 철ffentliche Datennetze".

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Kann die Polizei Verbreiter von Kinderpornografie auch im Internet Relay Chat (IRC) ermitteln?

Falls ein Internetnutzer im Rahmen eines "Chats" strafrechtlich relevante Abbildungen erh채lt, sollte dieser eine so genannte WHOIS-Abfrage 체ber den Absender halten (체ber Tastatur eingeben: "/whois" bzw. "/dns") und diese Informationen sowie das Chat-Protokoll mit dem inkriminierten Bild bzw. den Bildern unverz체glich der 철rtlichen Polizeibeh철rde übergeben. Über die IP-Nummer ist der Verbreiter im Regelfall dann zweifelsfrei zu identifizieren.

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Mache ich mich schon strafbar, wenn ich mir im Internet kinderpornografische Bilder anschaue?

Gemäß 짠 184 b StGB ist u. a. die Verbreitung, 철ffentliche Ausstellung und das Zug채nglichmachen kinder-, gewalt- und tierpornografischer Schriften verboten. Der 짠 184 Absatz 5 StGB stellt auch den Besitz kinderpornografischer Schriften, wenn diese ein tats채chliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, unter Strafe. Diese Strafvorschrift umfasst auch alle Handlungen, die darauf gerichtet sind, sich den Besitz kinderpornografischer Schriften zu verschaffen.

Dies bedeutet, dass grunds채tzlich schon das Aufgeben eines Inserates ("Suche ...") oder das gezielte Suchen nach kinderpornografischen Inhalten im Internet mit dem Ziel, sich oder einem Dritten den Besitz zu verschaffen, strafbar ist.

Alle Daten z. B. einer Homepage werden beim Lesen oder Betrachten zumindest in den tempor채ren Speicher des PC des Internetnutzers geladen - sie gelangen also in diesem Moment in dessen Besitz. Falls es sich bei den Bildern um kinderpornografische Schriften oder Abbildungen handelt, kann der Anwender sich also hierdurch bereits strafbar machen. Jeder Internetnutzer sollte zum Schutz vor drohender Strafverfolgung grunds채tzlich bereits vom Aufruf und erst recht von der Speicherung kinderpornografischer Darstellungen absehen.

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Wie soll ich mich verhalten, wenn mir unaufgefordert kinderpornografische Bilder zugesandt werden oder wenn ich solches Material im Internet finde?

Falls einem Internetnutzer unaufgefordert kinderpornografisches Material zugesandt wird, z. B. mittels E-Mail oder im Rahmen eines Chats, sollte er die Bilder und die Protokolle (E-Mail oder Chat), aus denen hervorgeht, wer welches Bild an wen versandt hat, auf einer Diskette speichern und unverz체glich der n채chsten Polizeibeh철rde 체bergeben. Nat체rlich ist es auch m철glich, diese Daten ebenso unverz체glich per E-Mail an eine der im Internet mit einer Homepage vertretenen Polizeidienststellen zu senden. Die betreffende Polizeidienststelle wird sich mit dem Hinweis befassen und sich - soweit gew체nscht bzw. erforderlich - bei der Hinweisgeberin oder dem Hinweisgeber melden.

In jedem Fall sind anschließend die Bilder und Protokolle von der eigenen Festplatte zu löschen, damit jedem Verdacht einer eigenen Beteiligung an unrechtmäßigem Besitz oder verbotener Verbreitung kinderpornografischer Schriften konsequent vorgebeugt wird.

Falls man bei "Surfen" zuf채llig auf kinderpornografische Darstellungen stößt, z. B. im WWW oder Usenet, so genügt es, die Netzadresse bzw. die Newsgruppe sowie Absender und Titel des entsprechenden Artikels zu notieren und der örtlichen Polizeibehörde wie vorangehend beschrieben zu übermitteln.

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Wie kann ich mich davor sch체tzen, unaufgefordert kinderpornografische Bilder zugesandt zu bekommen?

Die M철glichkeit, unaufgefordert unerw체nschte elektronische Post (E-Mail) zu erhalten, also unter Umst채nden auch kinderpornografische Schriften, besteht nur dann, wenn der Versender die E-Mail-Adresse des Empf채ngers kennt. Um diese zu erfahren, kann der Absender sich verschiedener Wege bedienen, z. B. kann er sie in entsprechenden 철ffentlichen Datenbanken (etwa 체ber "suchen.de" oder "mesa.rrzn.uni-hannover.de") recherchieren. Daher ist u. a. die Nichtver철ffentlichung der eigenen E-Mail-Adresse (insbesondere auf Homepages!) ein geeigneter Schutz vor unliebsamer Post.

Daneben gelangen Verbreiter (nicht nur) kinderpornografischer Schriften auch durch Protokollierung der E-Mail-Adressen von Teilnehmern einschl채giger Chat-Foren an die von ihnen erw체nschten Adressen. Daher sollten Internetnutzer Chat-Foren mit eindeutigen oder verd채chtig klingenden Namen (z.B. "xxxpics") meiden. In vielen dieser Foren werden die Teilnehmer, sobald sie den (virtuellen) Raum "betreten", automatisch auf eine sog. Mailing-List (elektronische Postliste) gesetzt und erhalten dann m철glicherweise unaufgefordert kinderpornografische Bilder zugesandt.

Erh채lt die Polizei von einer strafbaren Verbreitung von Daten Kenntnis, richtet sich zwangsl채ufig zun채chst ein entsprechender Tatverdacht gegen alle festgestellten Teilnehmer, und gegen alle Teilnehmer dieses Forums werden Strafverfahren eingeleitet. Die damit verbundenen Ermittlungen sind regelmäßig mit empfindlichen Eingriffen in die Privatsphäre der Tatverdächtigen verbunden, z. B. Durchsuchung der Wohnung, Sicherstellung der PC-Anlage und umfassende Auswertung damit verarbeiteter Daten. Bei Auffinden kinderpornografischen Materials droht neben der Bestrafung auch die Einziehung des PC durch das Gericht.

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Bei Nutzung eines sog. "file-sharing-Programms" (wie z. B. KAZAA, WinMX, eDonkey) wurde mir Kinderpornografie oder anderes strafrechtlich relevantes Material 체bersandt. Wie muss ich mich verhalten?

Diese Programme sind entwickelt worden, um Dateien aller Art zwischen Internetnutzern direkt austauschen zu k철nnen. Von den meisten Nutzern werden diese Programme eingesetzt, um Musikdateien zu suchen bzw. anzubieten. H채ufig geschieht es, dass man bei Eingabe eines eigentlich unverf채nglichen Suchbegriffs (= gesuchter Musiktitel) auch eine Vielzahl von pornografischen bzw. dem Titel nach kinderpornografischen Bild- und Videodateien angeboten bekommt.

Wurde eine strafrechtlich relevante Datei irrt체mlich auf den eigenen Rechner geladen, sollte der technisch versierte Internetnutzer die IP (Internet-Protokollnummer) des Rechners, von dem die Datei stammt, ermitteln. Im Normalfall sollte man unverz체glich die 철rtliche Polizeibeh철rde benachrichtigen, damit von dort die Beweissicherung erfolgen kann.

Um sich vor "unliebsamen Überraschungen" zu schützen, kann es helfen, die Dateitypen, nach denen gesucht werden soll, vorher einzuschränken (so sollte man sich bei der Suche nach Musiktiteln auf Audiodateien beschr채nken).

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Was kann ich tun, wenn ich sog. "SPAM-Mails" mit unerw체nschter Werbung erhalte?

SPAM ist die Kurzform f체r "Send Phenomenal Amounts of Mail". Im Internet wird der Begriff im Zusammenhang mit "Werbe-E-Mails" verwandt, die an eine Vielzahl von Internet-Benutzern gleichzeitig versandt werden. Das Verschicken eines Werbeangebotes im Internet stellt grunds채tzlich keine strafbare Handlung dar.

Sollten Sie jedoch z. B. unaufgefordert pornografische Angebote erhalten, so könnte sich eine Strafbarkeit des Absenders gemäß 짠 184 Abs. 1 Nr. 6 StGB ergeben. In den meisten Ländern der Welt bestehen allerdings nicht so umfangreiche Jugendschutzbestimmungen wie in Deutschland, so dass der Versand so genannter "einfacher" Pornografie dort nicht strafbar ist. Erfolgt der Versand einer Werbe-E-Mail aus Deutschland, so stellt dies in der Regel einen Verstoß gegen Strafrechtsnormen dar. Diese Sachverhalte können ebenso wie Werbeangebote mit anderen strafbaren Inhalten bei der 철rtlichen Polizeibeh철rde angezeigt werden.

Viele Provider bieten "SPAM-Filter" an, mit dem Sie sich vor E-Mails unliebsamer Werbeversender sch체tzen k철nnen, d. h. E-Mails bestimmter Versender werden schon beim Provider abgelehnt. Achten Sie ferner darauf, dass Sie bei der Teilnahme an Chats oder Newsgroups (eigene Diskussionsbeitr채ge) und dem Aufsuchen von WWW-Werbe-Seiten nicht auf E-Mail-Adressen-Listen gesetzt werden. Ob dies schon geschehen ist, kann man 체ber eine entsprechende Suchmaschinen f체r E-Mail Adressen 체berpr체fen und einen Eintrag ggf. dort l철schen lassen.

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B체rgerservice - Das e-Government-Portal der Polizei NRW

Kontaktaufnahme im Internet Icon zum Hinweis auf Gebärdenvideo

Die Polizei in Nordrhein Westfalen bietet hier barrierefrei die M철glichkeit der Kontaktaufnahme in verschiedenen Situationen.

Onlineanzeige

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, k철nnen Sie hier online eine Anzeige erstatten. Grunds채tzlich gilt aber: In Notf채llen immer die 110 anrufen oder ein Notfax senden! Die eingehenden Anzeigen und E-Mails werden an jedem Arbeitstag abgerufen und automatisch an die zust채ndige Beh철rde weitergeleitet. Von dort erhalten Sie eine Best채tigung 체ber den Eingang sowie die Mitteilung, welche Dienststelle ihren Vorgang bearbeitet.

Zur Onlineanzeige

Sonntag, 19. September 2004

Fragen zur Homepage

Was verursacht Traffic?

Ich kapiers nicht. Was genau z채hlt bei Traffic? Ich meine, wenn ich ein Bild auf meiner HP habe und es in irgendeine MSN-Group kopiere, geht das dann zu Lasten meines Traffic, immer wenn jemand den Threat 철ffnet/das Bild sieht? Oder bezieht sich das nur auf Dateien die heruntergeladen werden, wie z.B. Midis usw.?

Kann mir das jemand erklären, oder sagen wo ich nachsehen kann?

Fr채gt sich s Hexchen

Donnerstag, 16. September 2004

Grafik Hilfe

moin
ein paar m채dels und ich haben eine grafikhilfegroup neu erstellt, meldet euch gern dort an
 
 
 
gruss nordie