
GB Pics - April April
Smalltalk, Randthemen, eine kleine aber feine Galerie, ein erstaunlich umfangreiches Foto-Forum, Poesie und Prosa und alles "off_topige" DAS war einmal auf MSN - und nun ist auch Multiply Vergangenheit :-(
Für Tiffany aufgeschrieben
– 1998 –
von Ingrid Waschke
Natürlich könnte ich sagen, ich schreibe meine
„Memoiren“ oder „Lebensbeichte“, so wie es
heutzutage jeder Hans und Franz zu tun pflegt
aber Großspurigkeit entspricht nicht meinem
Wesen und daher nenne ich meine Schreiberei
schlicht und einfach:
Erinnerungen.
Manche sagen von mir, ich sei eine Lady.
Ich meine, das ist zu hoch gegriffen aber hier
und da nennt mich jemand „Madame“, das
gefällt mir gut.
Im Allgemeinen begegnet man mir mit Respekt,
sicher nicht nur wegen meines fortgeschrittenen
Alters sondern weil ich eine Persönlichkeit bin.
Ich bin jetzt um die neunzig Jahre. Verzeihen Sie
mir die kleine Ungenauigkeit, aber ein bisschen
geheimnisvolles Schäkern mit dem Alter sei mir
gestattet.
Geboren wurde ich als älterer Zwilling unter dem
Sternzeichen des Löwen.
Meine Mutter bemühte sich in den ersten Wochen
rührend um meine Schwester und mich obwohl sie
vermutlich nicht besonders glücklich war über
unsere Geburt. Wir waren das Ergebnis einer
heißen Liebesnacht mit dem Dorfcasanova,
der sich natürlich am Morgen danach für immer
aus dem Staub machte.
Als wir aus dem Gröbsten heraus waren, verlor
unsere Mutter das Interesse an uns und wir kamen zu
verschiedenen Pflegeeltern.
Bei meiner Pflegefamilie war ich bestens aufgehoben,
dass merkte ich sehr bald. Alle gingen liebevoll mit
mir um und ich habe sie ebenfalls lieb gewonnen.
Was soll ich erzählen; ist man jung, ist man wild,
abenteuerlustig und neugierig darauf, was das Leben
zu bieten hat. Wild bin ich in meinem Alter nicht mehr
aber die Neugier und die Abenteuerlust ist geblieben,
bis auf den heutigen Tag.
Mit meiner Familie zusammen bin ich viel auf Reisen,
zu Lande, zu Wasser und zur Luft. Meistens vertrage
ich das Autofahren nicht sehr gut, jedoch nach zwei
Tagen habe ich den Reisestress
abgeschüttelt.
Seit vielen Jahren fahren wir auf eine kleine
dänische Insel, dort erholen wir uns alle am besten.
Wobei ich persönlich den herrlichen Wald,
den Ostseewellen vorziehe. In jungen
Jahren ging ich dort zur Jagd, mittlerweile
genieße ich das Faulenzen auf der Sonnenterrasse.
Angenehm warme Sonnenstrahlen sind gut für
meine alten Knochen. Ach ja, die Knochen, wehtun sie,
wenn man in die Jahre kommt. Die Sehkraft lässt nach
und ein wenig auch das Gedächtnis, glücklicherweise
funktioniert mein Gehör noch ausgezeichnet
und diesem Umstand verdanke ich, stets auf
dem Laufenden zu sein.
Ein wahres Elend ist die Beschaffenheit meiner
Zähne, doch ich will mich nicht beschweren, meine
Familie kümmert sich rührend darum, sodass ich
trotzdem auf keine Leckerei verzichten muss und eine
Feinschmeckerin bin ich fürwahr, oh ja! Gelegentlich
habe ich dadurch leichte Probleme mit meinem Gewicht,
jedoch hat sich das nie negativ auf meinen geschmeidigen,
fast pantherähnlichen Gang ausgewirkt, um den ich
noch heute vieler Orts beneidet werde.
Nach wie vor lege ich großen Wert auf mein Äußeres und
das macht mich gleich um ein paar Jährchen jünger, ach
herrje, die liebe Eitelkeit.
Verehrer, weiblichen wie männlichen Geschlechts, hatte
ich mein Leben lang mehr als genug, war jedoch nie an
einer festen Bindung interessiert. Allein der Gedanke Kinder
zu kriegen, Schreck lass nach. Wahrscheinlich handelt es
sich hier um ein Trauma, ausgelöst durch den Windhund
von Vater.
Nie habe ich etwas in dieser Richtung vermisst, es hätte
mich nur Zeit gekostet und wahrscheinlich bei meinen
Beobachtungen und Einschätzungen der Menschen gestört.
Diese Spezies habe ich studiert und bin nunmehr auf
Grund meiner langjährigen Erfahrungen sogar in der
Lage, sie zu manipulieren.
Das hört sich zwar gefährlich an aber ich nutze diese
Möglichkeit nur zu meinem eigenen Wohlbefinden, wer
kann mir das verdenken?
So hasse ich zum Beispiel Veränderungen im häuslichen
Bereich. Ein geänderter Tagesablauf oder gar Gäste, sind mir
ein Gräuel und mein Missfallen daran zeige ich offen und
ehrlich, das muss man mir bitte nachsehen. Zeige nie bei der
ersten Begegnung, dass du Sympathie empfindest,
hätte ich meinen Kindern als Ratschlag mit auf den Weg
gegeben, meistens wird es ausgenutzt
und ein offenes Herz ist leicht zu verletzen.
Wie viele Jahre mir noch bleiben, weiß ich nicht aber
wenn eines Tages meine letzte Stunde schlägt, dann wird
meine Familie bei mir sein und ewig werde ich in
ihren Herzen weiter leben.
Das zu wissen macht mich glücklich und dankbar.
Tiffany von Waschke

Der 1. April hält diesmal einen Scherz der weniger lustigen Art bereit. Sicherheitsexperten befürchten, dass der Conficker-Wurm wieder zuschlägt. Dessen Angriffe werden von Mal zu Mal gefährlicher.
Der Conficker-Wurm hält die IT-Welt in Atem. Admins und Sicherheitsbeauftragte sollten sich insbesondere für den 1. April rüsten. Experten befürchten, dass die Malware dann neue Requests an 500 Domains für ein Update schicken wird.
Was dieses Update genau machen wird, weiß im Moment niemand. Doch die bisherigen Versionen von Conficker - alias Downadup - haben sich als erstaunlich einfallsreich und tückisch erwiesen.
Einige Millionen PCs infiziert
So hat die Verson C, die letzte Iteration des Wurms, eine Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen infizierten Systemen aufgebaut. Außerdem ist der Wurm imstande, beispielsweise Antiviren-Software außer Gefecht zu setzen und die Funktion Auto Update von PCs abzuschalten.
Der Wurm hat in allen Varianten bisher schon schon einige Millionen PCs infiziert. Das hat dazu geführt, dass Unternehmen wie Microsoft und AOL sich zusammengetan haben, um Domains stillzulegen, die Conficker attackiert.
Immerhin können Anwender die Malware auf ihrem PC relativ leicht entfernen, etwa mit den Removal-Tools, die Anbieter wie Symantec zur Verfügung stellen.
Variante A war harmlos
Dabei waren die erste Varianten von Conficker im Herbst 2008 noch einigermaßen harmlos. Ursprünglich hatte die Malware eine Sicherheitslücke in Microsofts Windows Server ausgenutzt.
Pierre-Marc Bureau, eine Analyst beim Security-Anbieter Eset sagt: »Die Variante A machte den Eindruck eines Testlauf, und sollte sich gar nicht weltweit verbreiten. Sie hat zum Beispiel nach einem ukrainischen Keyboard oder eine ukrainischen IP gesucht, bevor sie einen Rechner infiziert hat.«
Verbreitung über schwache Passwörter
Andere frühe Variante versuchten eine Datei namens loadav.exe herunterzuladen. Allerdings war die entsprechende Datei nie auf einen Webserver hochgeladen und konnten so von Conficker gar nicht heruntergeladen werden. Die zweite Version des Wurms verbreitete sich nicht nur über eine Schwachstelle in Windows Server aber auch über Netzwerke, die nur durch schwache Passwörter gesichert waren oder auch über USB-Sticks.
Die neue Variante des Conficker-Wurms ist auch eine Bewährungsprobe für die Antiviren-Hersteller. Sie müssen rechtzeitig Removal-Tools bereitstellen - und dürfen sich dabei keine einzige Panne leisten.
(Brian Prince, eWEEK.com/Mehmet Toprak)
Weblinks
Symantec Removal Tool
Microsoft-Patch für Windows Server
Eset
Conficker-Report auf PC Professionell
Raimund Genes, Technik-Chef beim Security-Spezialisten Trend Micro, über die Bedrohung durch den Conficker-Wurm und Unternehmen, die ihre Sicherheit vernachlässigen.
Niemand weiß, was am 1. April wirklich passieren wird. Die Malware wird dann stärker kommunizieren, und kann zusätzliche Komponenten herunterladen, um sich in einen Spam-Bot oder einen DDOS-Bot zu verwandeln.
Einige Sicherheits-Anbieter sprachen ja von 12 Millionen infizierten Rechnern, wir gehen von weniger als 4 Millionen Rechnern aus. Und dank des weltweiten Medienechos werden viele Systeme noch vor dem 1. April bereinigt werden. Also kein Grund zur Panik, das Internet wird nicht am 1. April sterben.
Sicherheitsindustrie steht Gewehr bei Fuß
Und die ganze IT Sicherheitsindustrie und Unternehmen wie Microsoft stehen natürlich Gewehr bei Fuß, um Anwendern zu helfen. Zum Beispiel haben wir bei Trend Micro die Cleanup-Tools auch auf Webseiten bereitgestellt, die von dem Schädling nicht blockiert werden (Conficker blockiert viele der bekannten Web-Domains von Antivirenherstellern und auch die Updates von Microsoft). Also sind wir auf alles vorbereitet.
WICHTIG:
das letzte update des Windows Malicious Software Removal Tool.
alle uodates der persönlchen antivirus software und firewall zulassen
das Symantec Removal Tool möglicherweise spechern zur entfernung des wurms, falls doch ein befall erfolgt ist
UND: dies NICHT für einen aprilscherz halten!
vorsicht ist die mami der porzellankiste!
Expertenstreit um conficker-Wurm:
http://www.it-im-unternehmen.de/news/2009/03/30/expertenstreit_um_conficker_wurm
Die größte Drohnen-Armee nach Star-Wars-Vorbild? Oder nur ein Aprilscherz? Die Experten streiten sich über die Wirkung von conficker.c und überlassen den Netzwerk-Administratoren, ob diese ihre User schützen.
Dass der Digital-Bösewicht am 1. April viel Ungemach über die Welt bringen wird, da sind sich einige Security-Experten sicher. Sie wissen nur noch nicht, wie: Conficker.c kann sich selbst ständig mit neuem Code versorgen. Während einige Institutionen und Antivirenhersteller sagen, sie hätten das Problem im Griff - schlimmer als das Jahr-2000-Problem sei es nicht - sieht es ein Experte anders.
Ram Mohan, Technikchef des Dot-info-Betreibers Afilias, hatte Microsoft und andere zu einer adhoc-Abwehrgemeinde gegen den ersten conficker-Wurm zusammengetrommelt und tut dies wohl als Mitglied des ICANN-Security-Vorstands zur Zeit noch einmal - auf höherem Level.
Er meint, das Y2K-Problem war nur ein Programmierfehler, Conficker aber sei geplant und bösartig. Dr Fiesling könne durchaus Teile des Internets ganz lahmlegen, wenn die Programmierguppe um den Wurm es darauf anlege. Mit ein paar Millionen infizierter PCs - auch die genaue Anzahl ist umstritten - stünde die größte Drohnen-Armee der Welt bereit. Krieg der Sterne sei eben nicht mehr gar so abwegig.
Ein großer Rundumschlag um die conficker-Entwicklung der letzten Monate, wie man den Schädling erkennt und beseitigt und was die verschiedenen Stimmen dazu sagen, findet sich in einem ausführlichen Report auf IT im Unternehmen. (Manfred Kohlen)
liebe grüße
von susanne
Der 1. April hält diesmal einen Scherz der weniger lustigen Art bereit. Sicherheitsexperten befürchten, dass der Conficker-Wurm wieder zuschlägt. Dessen Angriffe werden von Mal zu Mal gefährlicher.
Der Conficker-Wurm hält die IT-Welt in Atem. Admins und Sicherheitsbeauftragte sollten sich insbesondere für den 1. April rüsten. Experten befürchten, dass die Malware dann neue Requests an 500 Domains für ein Update schicken wird.
Was dieses Update genau machen wird, weiß im Moment niemand. Doch die bisherigen Versionen von Conficker - alias Downadup - haben sich als erstaunlich einfallsreich und tückisch erwiesen.
Einige Millionen PCs infiziert
So hat die Verson C, die letzte Iteration des Wurms, eine Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen infizierten Systemen aufgebaut. Außerdem ist der Wurm imstande, beispielsweise Antiviren-Software außer Gefecht zu setzen und die Funktion Auto Update von PCs abzuschalten.
Der Wurm hat in allen Varianten bisher schon schon einige Millionen PCs infiziert. Das hat dazu geführt, dass Unternehmen wie Microsoft und AOL sich zusammengetan haben, um Domains stillzulegen, die Conficker attackiert.
Immerhin können Anwender die Malware auf ihrem PC relativ leicht entfernen, etwa mit den Removal-Tools, die Anbieter wie Symantec zur Verfügung stellen.
Variante A war harmlos
Dabei waren die erste Varianten von Conficker im Herbst 2008 noch einigermaßen harmlos. Ursprünglich hatte die Malware eine Sicherheitslücke in Microsofts Windows Server ausgenutzt.
Pierre-Marc Bureau, eine Analyst beim Security-Anbieter Eset sagt: »Die Variante A machte den Eindruck eines Testlauf, und sollte sich gar nicht weltweit verbreiten. Sie hat zum Beispiel nach einem ukrainischen Keyboard oder eine ukrainischen IP gesucht, bevor sie einen Rechner infiziert hat.«
Verbreitung über schwache Passwörter
Andere frühe Variante versuchten eine Datei namens loadav.exe herunterzuladen. Allerdings war die entsprechende Datei nie auf einen Webserver hochgeladen und konnten so von Conficker gar nicht heruntergeladen werden. Die zweite Version des Wurms verbreitete sich nicht nur über eine Schwachstelle in Windows Server aber auch über Netzwerke, die nur durch schwache Passwörter gesichert waren oder auch über USB-Sticks.
Die neue Variante des Conficker-Wurms ist auch eine Bewährungsprobe für die Antiviren-Hersteller. Sie müssen rechtzeitig Removal-Tools bereitstellen - und dürfen sich dabei keine einzige Panne leisten.
(Brian Prince, eWEEK.com/Mehmet Toprak)
Weblinks
Symantec Removal Tool
Microsoft-Patch für Windows Server
Eset
Conficker-Report auf PC Professionell
Raimund Genes, Technik-Chef beim Security-Spezialisten Trend Micro, über die Bedrohung durch den Conficker-Wurm und Unternehmen, die ihre Sicherheit vernachlässigen.
Niemand weiß, was am 1. April wirklich passieren wird. Die Malware wird dann stärker kommunizieren, und kann zusätzliche Komponenten herunterladen, um sich in einen Spam-Bot oder einen DDOS-Bot zu verwandeln.
Einige Sicherheits-Anbieter sprachen ja von 12 Millionen infizierten Rechnern, wir gehen von weniger als 4 Millionen Rechnern aus. Und dank des weltweiten Medienechos werden viele Systeme noch vor dem 1. April bereinigt werden. Also kein Grund zur Panik, das Internet wird nicht am 1. April sterben.
Sicherheitsindustrie steht Gewehr bei Fuß
Und die ganze IT Sicherheitsindustrie und Unternehmen wie Microsoft stehen natürlich Gewehr bei Fuß, um Anwendern zu helfen. Zum Beispiel haben wir bei Trend Micro die Cleanup-Tools auch auf Webseiten bereitgestellt, die von dem Schädling nicht blockiert werden (Conficker blockiert viele der bekannten Web-Domains von Antivirenherstellern und auch die Updates von Microsoft). Also sind wir auf alles vorbereitet.
WICHTIG:
das letzte update des Windows Malicious Software Removal Tool.
alle uodates der persönlchen antivirus software und firewall zulassen
das Symantec Removal Tool möglicherweise spechern zur entfernung des wurms, falls doch ein befall erfolgt ist
UND: dies NICHT für einen aprilscherz halten!
vorsicht ist die mami der porzellankiste!
liebe grüße
von susanne
|
| Start: | Mar 28, '09 8:30p |
| End: | Mar 28, '09 9:30p |
| Location: | all over the world |
Um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, löschen weltweit tausende Städte und Gemeinden heute im Zuge der Aktion "Earth Hour" ("Stunde für die Erde") für eine Stunde das Licht. Den Anfang machte Chatham Island, die größte einer kleinen Gruppe von Inseln im Pazifik, 8000 Kilometer südöstlich von Neuseeland. Dort schalteten die Bewohner um 20.30 Ortszeit (07.45 Uhr MEZ) ihre Dieselgeneratoren ab.
Ganz offiziell soll der internationale Energiespar-Marathon jedoch im australischen Sydney beginnen, wo um 20.30 Uhr Ortszeit (10.30 Uhr MEZ) die Beleuchtung der Wahrzeichen, des Opernhauses und der Harbour Bridge ausgehen sollen. Danach wollen sich fast 4000 Städte in 84 Ländern anschließen, wo die Lichter überall um 20.30 Uhr Ortszeit ausgehen.

Auch am Hamburger Michel, am Pariser Eiffelturm, an der Athener Akropolis und an den Niagara-Fällen in Nordamerika gehen die Lichter aus. Die "Earth Hour" fand erstmals 2007 in Sydney statt.
Um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, löschen weltweit tausende Städte und Gemeinden heute im Zuge der Aktion "Earth Hour" ("Stunde für die Erde") für eine Stunde das Licht. Den Anfang machte Chatham Island, die größte einer kleinen Gruppe von Inseln im Pazifik, 8000 Kilometer südöstlich von Neuseeland. Dort schalteten die Bewohner um 20.30 Ortszeit (07.45 Uhr MEZ) ihre Dieselgeneratoren ab.
Ganz offiziell soll der internationale Energiespar-Marathon jedoch im australischen Sydney beginnen, wo um 20.30 Uhr Ortszeit (10.30 Uhr MEZ) die Beleuchtung der Wahrzeichen, des Opernhauses und der Harbour Bridge ausgehen sollen. Danach wollen sich fast 4000 Städte in 84 Ländern anschließen, wo die Lichter überall um 20.30 Uhr Ortszeit ausgehen.

Auch am Hamburger Michel, am Pariser Eiffelturm, an der Athener Akropolis und an den Niagara-Fällen in Nordamerika gehen die Lichter aus. Die "Earth Hour" fand erstmals 2007 in Sydney statt.

Am Sonntag beginnt in der Europäischen Union die Sommerzeit und damit für Millionen Menschen monatelanger Stress. Denn die eine Stunde, die am letzten Märzwochenende "gestohlen" und erst Ende Oktober zur Winterzeit wieder "zurückgegeben" wird, fehlt selbst Frühaufstehern sehr, wie eine großangelegte Studie der Münchner Universität gezeigt hat.
"Wir waren selbst überrascht, wie stark die Effekte sind", sagte der verantwortliche Forscher Till Roenneberg. Noch lasse sich über die Auswirkungen der Zeitumstellung auf die Gesundheit nur spekulieren. "Aber wahrscheinlich kostet die Sommerzeit viel Geld", erklärte der Professor. Die Ergebnisse der Wissenschaftler nach Auswertung der Fragebögen von rund 55.000 Menschen sind verblüffend.
Trotz Industrialisierung und High Tec orientieren sich die weitaus meisten Männer und Frauen in Deutschland an Sonnenauf- und Sonnenuntergang. "Das heißt nicht, dass die Menschen mit der Sonne aufstehen. Aber ihre ,innere Uhr' richtet sich danach." Bei 82 Prozent der Bundesbürger ist das so, wie die Forscher herausgefunden haben. Lediglich die Bewohner von Großstädten mit mehr als 300.000 Einwohner sind nicht so "sonnengetaktet". Hier ist der Anteil an künstlichem Licht zu groß.
Für die Untersuchung schnitten die Chronobiologen die Deutschlandkarte quasi in Längsscheiben und stellten fast, dass die "innere Uhr" der Menschen tatsächlich auf die "echte" Ortszeit, also den wirklichen Sonnenstand, eingestellt ist. Bewohner eher östlicher Gegenden waren statistisch um genau den Zeitraum "früher" dran, den die Sonne dort früher als im Westen aufgeht.
Unabhängig vom Stand der Sonne unterscheiden die Experten aber auch verschiedene, genetisch festgelegte Schlaf-Wach-Typen. Die frühen Schläfer, sogenannte Lerchen, liegen am liebsten deutlich vor Mitternacht im Bett und stehen gerne früh auf. Die späten, sogenannte Eulen, schlafen am liebsten erst deutlich nach Mitternacht ein und würden am liebsten erst nach 08.00 Uhr aufstehen.
Wer feststellen will, welcher Typ er selbst ist, kann dies mit einem Fragebogen für die Münchner Wissenschaftler unter euclock.eu tun. Der jeweilige Typus ist angeboren. Er kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Außerdem variiert er mit dem Lebensalter. Während kleine Kinder häufig früher wach sind, können Jugendliche vielfach erst spät einschlafen und sind entsprechend morgens müde. Mit zunehmendem Alter kehrt sich das wieder um - bis zur sogenannten senilen Bettflucht, wie der Berliner Chronobiologe Achim Kramer erklärte. Unabhängig vom Schlaf-Wach-Typ ist allerdings der tägliche Schlafbedarf, der ebenfalls genetisch festgelegt ist.
Rund 60 Prozent der Deutschen sind nach übereinstimmenden Angaben der beiden Wissenschaftler "Eulen". Das liegt auch daran, dass die meisten Menschen sich vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten: "Wenn man zuwenig natürliches Licht bekommt, wird man ,eulenhaft'", meinte der Charité-Professor. Für die "Eulen" gibt es aber schon ohne Zeitumstellung eine Diskrepanz zwischen "innerer" und "äußerer", durch Schul- und Arbeitsbeginn gegebener "sozialer" Zeit.
Wenn nun bei der Umstellung zur Sommerzeit eine weitere Stunde fehlt, wird diese Lücke noch größer: "Der soziale Jetlag ist für viele Menschen ein unglaublicher Stress", betonte Roenneberg. In der Übergangszeit zwischen Winter und Sommer, wenn endlich die Tage wieder länger werden, wirkt sich die durch die Zeitumstellung fehlende Stunde nach diesen Angaben besonders stark aus: "Im Winter muss ich ohnehin vor der Sonne aufstehen. Jetzt steht endlich wieder die Sonne vor mir auf. Da wirft mich die Zeitumstellung drei bis vier Wochen zurück und ich fühle mich in eine andere Zeitzone verfrachtet."
Anders als womöglich landläufig erwartet, stellt sich die "innere Uhr" der meisten Menschen nur sehr langsam auf die neue Zeit um - wenn überhaupt: "Das biologische Timing der späten Chronotypen bleibt einfach auf Normalzeit, während all ihre sozialen Aktivitäten um eine Stunde vorgestellt werden. Aber selbst die innere Uhr früher Chronotypen stellt sich bei Beginn der Sommerzeit nicht vollständig um", erklärte der Münchner Professor.
Während bekannt ist, dass sich beispielsweise Fernreisen zu Zielen mit stark unterschiedlichen Sonnenzeiten auf Leiden wie etwa Depressionen auswirken können, ist über Langzeiteffekte der saisonalen Störung der inneren Uhr durch die zwei Zeitumstellungen nach seinen Angaben noch wenig bekannt. "Ganz generell darf man auch kleine Veränderungen in einem biologischen System nicht unterschätzen", sagte er. "Sie scheinen aus menschlicher Sicht trivial und haben dennoch im größeren Zusammenhang gesehen dramatische Auswirkungen. Da diese schleichend und langfristig sind, bemerken wir sie kaum."
Solange es die Zeitumstellung aber gibt, müssen die Menschen damit zurechtkommen. Um dies wenigstens etwas zu erleichtern, rät Roenneberg dazu, sich möglichst viel an der frischen Luft in natürlichem Licht aufzuhalten. "Wer leidet, sollte so früh wie möglich am Tag ins Sonnenlicht. Damit kann man die innere Uhr ein wenig vorstellen." "Wenn man in den ersten zwei Stunden nach dem Aufstehen an natürliches Licht kommt, hilft das schon", meinte Kramer.
Dauerhaft umstellen kann man seinen Rhythmus aber nicht. "Das verhindern unsere Gene", betonte der Berliner Professor. Eine Möglichkeit gerade für Jugendliche, die unverschuldet morgens übermüdet im Unterricht sitzen, könnte nach seiner Einschätzung die derzeit am Berliner John-Lennon-Gymnasium diskutierte Verlegung des Schulbeginns auf 9.00 Uhr sein.
(Angelika Bruder, AP, N24)

Am Sonntag beginnt in der Europäischen Union die Sommerzeit und damit für Millionen Menschen monatelanger Stress. Denn die eine Stunde, die am letzten Märzwochenende "gestohlen" und erst Ende Oktober zur Winterzeit wieder "zurückgegeben" wird, fehlt selbst Frühaufstehern sehr, wie eine großangelegte Studie der Münchner Universität gezeigt hat.
"Wir waren selbst überrascht, wie stark die Effekte sind", sagte der verantwortliche Forscher Till Roenneberg. Noch lasse sich über die Auswirkungen der Zeitumstellung auf die Gesundheit nur spekulieren. "Aber wahrscheinlich kostet die Sommerzeit viel Geld", erklärte der Professor. Die Ergebnisse der Wissenschaftler nach Auswertung der Fragebögen von rund 55.000 Menschen sind verblüffend.
Trotz Industrialisierung und High Tec orientieren sich die weitaus meisten Männer und Frauen in Deutschland an Sonnenauf- und Sonnenuntergang. "Das heißt nicht, dass die Menschen mit der Sonne aufstehen. Aber ihre ,innere Uhr' richtet sich danach." Bei 82 Prozent der Bundesbürger ist das so, wie die Forscher herausgefunden haben. Lediglich die Bewohner von Großstädten mit mehr als 300.000 Einwohner sind nicht so "sonnengetaktet". Hier ist der Anteil an künstlichem Licht zu groß.
Für die Untersuchung schnitten die Chronobiologen die Deutschlandkarte quasi in Längsscheiben und stellten fast, dass die "innere Uhr" der Menschen tatsächlich auf die "echte" Ortszeit, also den wirklichen Sonnenstand, eingestellt ist. Bewohner eher östlicher Gegenden waren statistisch um genau den Zeitraum "früher" dran, den die Sonne dort früher als im Westen aufgeht.
Unabhängig vom Stand der Sonne unterscheiden die Experten aber auch verschiedene, genetisch festgelegte Schlaf-Wach-Typen. Die frühen Schläfer, sogenannte Lerchen, liegen am liebsten deutlich vor Mitternacht im Bett und stehen gerne früh auf. Die späten, sogenannte Eulen, schlafen am liebsten erst deutlich nach Mitternacht ein und würden am liebsten erst nach 08.00 Uhr aufstehen.
Wer feststellen will, welcher Typ er selbst ist, kann dies mit einem Fragebogen für die Münchner Wissenschaftler unter euclock.eu tun. Der jeweilige Typus ist angeboren. Er kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Außerdem variiert er mit dem Lebensalter. Während kleine Kinder häufig früher wach sind, können Jugendliche vielfach erst spät einschlafen und sind entsprechend morgens müde. Mit zunehmendem Alter kehrt sich das wieder um - bis zur sogenannten senilen Bettflucht, wie der Berliner Chronobiologe Achim Kramer erklärte. Unabhängig vom Schlaf-Wach-Typ ist allerdings der tägliche Schlafbedarf, der ebenfalls genetisch festgelegt ist.
Rund 60 Prozent der Deutschen sind nach übereinstimmenden Angaben der beiden Wissenschaftler "Eulen". Das liegt auch daran, dass die meisten Menschen sich vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten: "Wenn man zuwenig natürliches Licht bekommt, wird man ,eulenhaft'", meinte der Charité-Professor. Für die "Eulen" gibt es aber schon ohne Zeitumstellung eine Diskrepanz zwischen "innerer" und "äußerer", durch Schul- und Arbeitsbeginn gegebener "sozialer" Zeit.
Wenn nun bei der Umstellung zur Sommerzeit eine weitere Stunde fehlt, wird diese Lücke noch größer: "Der soziale Jetlag ist für viele Menschen ein unglaublicher Stress", betonte Roenneberg. In der Übergangszeit zwischen Winter und Sommer, wenn endlich die Tage wieder länger werden, wirkt sich die durch die Zeitumstellung fehlende Stunde nach diesen Angaben besonders stark aus: "Im Winter muss ich ohnehin vor der Sonne aufstehen. Jetzt steht endlich wieder die Sonne vor mir auf. Da wirft mich die Zeitumstellung drei bis vier Wochen zurück und ich fühle mich in eine andere Zeitzone verfrachtet."
Anders als womöglich landläufig erwartet, stellt sich die "innere Uhr" der meisten Menschen nur sehr langsam auf die neue Zeit um - wenn überhaupt: "Das biologische Timing der späten Chronotypen bleibt einfach auf Normalzeit, während all ihre sozialen Aktivitäten um eine Stunde vorgestellt werden. Aber selbst die innere Uhr früher Chronotypen stellt sich bei Beginn der Sommerzeit nicht vollständig um", erklärte der Münchner Professor.
Während bekannt ist, dass sich beispielsweise Fernreisen zu Zielen mit stark unterschiedlichen Sonnenzeiten auf Leiden wie etwa Depressionen auswirken können, ist über Langzeiteffekte der saisonalen Störung der inneren Uhr durch die zwei Zeitumstellungen nach seinen Angaben noch wenig bekannt. "Ganz generell darf man auch kleine Veränderungen in einem biologischen System nicht unterschätzen", sagte er. "Sie scheinen aus menschlicher Sicht trivial und haben dennoch im größeren Zusammenhang gesehen dramatische Auswirkungen. Da diese schleichend und langfristig sind, bemerken wir sie kaum."
Solange es die Zeitumstellung aber gibt, müssen die Menschen damit zurechtkommen. Um dies wenigstens etwas zu erleichtern, rät Roenneberg dazu, sich möglichst viel an der frischen Luft in natürlichem Licht aufzuhalten. "Wer leidet, sollte so früh wie möglich am Tag ins Sonnenlicht. Damit kann man die innere Uhr ein wenig vorstellen." "Wenn man in den ersten zwei Stunden nach dem Aufstehen an natürliches Licht kommt, hilft das schon", meinte Kramer.
Dauerhaft umstellen kann man seinen Rhythmus aber nicht. "Das verhindern unsere Gene", betonte der Berliner Professor. Eine Möglichkeit gerade für Jugendliche, die unverschuldet morgens übermüdet im Unterricht sitzen, könnte nach seiner Einschätzung die derzeit am Berliner John-Lennon-Gymnasium diskutierte Verlegung des Schulbeginns auf 9.00 Uhr sein.
(Angelika Bruder, AP, N24)

| In der Nacht vom Sonnabend 28.03.2009 - zum Sonntag 29.03.2009 - geht die Winterzeit zu Ende. ![]() Nachts um 2 Uhr werden die Uhren um eine Stunde - auf 3 Uhr vorgestellt. ![]() Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert! ![]() ![]() ![]() ![]() Trotz einer Stunde weniger Schlaf, einen guten Beginn in die Sommerzeit, ![]() wünscht Euch Heidi ![]() |
| In der Nacht vom Sonnabend 28.03.2009 - zum Sonntag 29.03.2009 - geht die Winterzeit zu Ende. ![]() Nachts um 2 Uhr werden die Uhren um eine Stunde - auf 3 Uhr vorgestellt. ![]() Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert! ![]() ![]() ![]() ![]() Trotz einer Stunde weniger Schlaf, einen guten Beginn in die Sommerzeit, ![]() wünscht Euch Heidi ![]() |
